Genussbotschafter an der CHS

Möhren waschen, Gurken raspeln, Kartoffeln stampfen: Ich kann kochen!, die bundesweit größte Initiative für praktische Ernährungsbildung von Kindern im Kita- und Grundschulalter, hat heute am 26. März in der Christiane-Herzog-Schule Halt gemacht.

Trainerin Hanna Ritter der Sarah Wiener Stiftung machte zusammen mit der Lehrerin Maria Staiger die angehenden Erzieher*innen einen Tag lang fit für das Arbeiten mit Kindern in der Küche und vermittelte, wie sich Mädchen und Jungen für ausgewogene Ernährung begeistern lassen.

Ich kann kochen! möchte, dass Kinder wieder erleben, wie vielfältig unsere Lebensmittel sind und was sich aus ihnen alles Leckeres zubereiten lässt. Die Initiatoren, die gemeinnützige Sarah Wiener Stiftung und die Krankenkasse BARMER, qualifizieren deshalb bundesweit und kostenfrei Erzieher*innen, Sozialpädagog*innen und Grundschullehrer*innen im pädagogischen Kochen mit Kindern. Als sogenannte Genussbotschafter*innen geben die Teilnehmer ihr Wissen zum Thema ausgewogen Essen und gesund Genießen später an die Kinder weiter. Das Umsetzen eigener Koch- und Ernährungskurse erleichtert eine finanzielle Starthilfe in Höhe von bis zu 500 Euro zum Kauf von Lebensmitteln, die die BARMER zur Verfügung stellt.

Die Fortbildung vermittelte interessantes Wissen. Die Teilnehmer erhielten Informationen über ausgewogene Ernährung und es gab zahlreiche Tipps, wie sich Kinder für das Kochen begeistern lassen, saisonale Rezeptideen und konkrete Vorschläge, wie Koch- und Ernährungskurse im Arbeitsalltag umgesetzt werden können. Und natürlich: Im Praxisteil der Fortbildung dampfte es aus den Töpfen und Pfannen.

Über die Initiative Ich kann kochen!
Die gemeinnützige Sarah Wiener Stiftung und die Krankenkasse BARMER haben es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder frühestmöglich für eine vielseitige Ernährung zu begeistern. Ich kann kochen! vermittelt Kindern praxisnah und alltagstauglich, wie viel Spaß es macht, sich selbst eine frische Mahlzeit zuzubereiten. Die Initiative will Wissen über ausgewogene Ernährung fördern und helfen, ernährungsbedingten Krankheiten vorzubeugen. In den kommenden Jahren will Ich kann kochen! bundesweit mehr als eine Million Kinder erreichen. Es ist damit die größte bundesweite Initiative für praktische Ernährungsbildung von Kita- und Grundschulkindern. Ich kann kochen! ist Projektpartner von IN FORM, dem Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung für gesunde Ernährung und mehr Bewegung in Deutschland. Weitere Informationen unter www.ichkannkochen.de.

neues Smartboard

Seit wenigen Tagen haben wir in DU11 ein Smartboard installiert. Die interaktive Tafel kann durch verschiedene elektronische Stifte als moderne Tafel genutzt werden, das Bild von PC, Visualizer und anderen angeschlossenen Endgeräten kann jedoch auch übertragen werden und am Display direkt gesteuert werden. Die integrierten Apple TV und Chromecast- Funktionen sind zudem vielversprechend und ermöglichen die einfache  Integration von Smartphones und Tablets im Unterricht. Zunächst ist DU11 als Test-Klassenraum angedacht. Wenn das Konzept ankommt, werden wir eventuell weiter aufrüsten.

Prüfung Weinberater erfolgreich

Alle 29 angehenden Winzer und Weintechnologen aus Baden, Württemberg und Sachsen qualifizierten sich zum „Anerkannten Berater für Deutschen Wein“ an der Christiane Herzog Schule Heilbronn. Den 29 „Anerkannter Berater für Deutschen Wein“ gratuliert Sensoriklehrerin Sylvia Dörr an der Christiane-Herzog-Schule in Heilbronn.

Fachlehrerin Sylvia Dörr zuständig für Sensorik und Marketing, hatte ein zweitägiges Seminar mit dem Deutschen Weininstitut organisiert. Diese Qualifikation umfasst Kenntnisse über die 13 Anbaugebiete, gebietstypische Merkmale, Produktionsverfahren von Wein und Sekt, Weinrecht mit Qualitätsnormen und Bezeichnungsrecht.  Seminarleiter Andreas Völkel vom DWI verdeutlichte anhand einer verdeckten Vergleichsweinprobe die Merkmale verschiedener Anbaugebiete, Rebsorten und Qualitätsstufen.

Die Teilnehmer wurden außerdem über Lagerung, Lagerfähigkeit, Servier- und Trinktemperaturen, das 5-Punkte-DLG Schema sowie die Bezeichnungen „Große Lage“ und „Erstes Gewächs“ informiert. Sensoriklehrerin Sylvia Dörr war über die Kompetenz der Schülerinnen und Schüler begeistert. Fachgenau erkannten sie die Rebsorten, sprachen die Weine treffend mit Aromabeschreibung an und gaben passende Weinempfehlungen. Großes Thema war darüber hinaus die Harmonie von Wein und Speise, was sich als spannende Wechselbeziehung zwischen den Inhaltstoffen herausstellte. Umfangreich geschult und mit rauchenden Köpfen schlossen die Fachschüler mit einer Prüfung ab. Alle haben die Prüfung bestanden und damit das bundesweite Zertifikat „Anerkannter Berater für Deutschen Wein“ erhalten. Mit großer Freude und einer Portion Stolz gratuliert Sylvia Dörr das 3. Jahr in Folge ihren Schülern. Mögen die neuen Berater die Botschaft „Kulturgut Wein“ immer fachkundig nach außen tragen.

Blutspendeaktion 2019

Wie in jedem Jahr, organisierte die SMV mit den Verbindungslehrerinnen Regina Schulze und Stephanie Kern die Blutspende-Aktion. Das Rote Kreuz und Schulleiter Klaus Ulbrich bedanken sich herzlich bei den Schüler*innen und Kolleg*innen. Dieses Jahr waren es 89 spendewillige Teilnehmer*innen. 71 Personen durften spenden, davon waren 64 Erstspender*innen.

Unser Dank gilt zudem allen fleißigen Helfern, die diese Aktion an unserer Schule zu einem wirklichen Erfolg gemacht haben.

So wurden die Spender*innen durch einen kleinen Imbiss gestärkt. Auch der Auf- und Abbau und die Rundumbetreuung wurde durch zahlreiche Helfer*innen geleistet.

Besonders zu erwähnen sind hier die Klassen 1 BKEE1 und 1BKEE2, die in der Küche den Imbiss vorbereitet haben, die Klassen EG 12/2 und SG 13/1 die den Auf- und Abbau, die Anmeldung und gemeinsam mit den Schulsanitätern die Spenderbetreuung übernommen haben. Die Kolleginnen Frau Schwenninger, Frau Jungwirth-Mölls, Frau Hauser und Frau Baier standen den Schüler*innen gemeinsam mit den Verbindungslehrerinnen zur Seite.

Unser besonderer Dank gilt natürlich auch den Mitarbeiter*innen des Deutschen Roten Kreuzes, die die Blutspende-Aktion in jedem Jahr bei uns durchführen und für einen reibungslosen Ablauf sorgen.

Studienreise Malaga

Studienreise nach Malaga 01.-08.02.2019 mit Frau Gärtner & Frau Bolay

Unsere Reise nach Málaga begann am Flughafen in Stuttgart mit 26 Schülerinnen und Schülern der Klasse 11 und 12 aller drei Gymnasien. Dabei musste gleich zu Beginn um 5.00Uhr morgens die erste Hürde überwunden werden. Denn, wenn man mit den Lehrerinnen kommunizieren wollte, musste man dies auf Spanisch tun. „¿¿¿Hola, …???“

Als wir in Málaga ankamen, wurden wir von einem Privatbus eines englischen Internats zu unserer Sprachschule gefahren. Unsere Sprachschule befand sich dabei in „el Palo“. Hier wurden wir herzlich von unseren „Sprachlehrern“ empfangen und lernten unsere Gastfamilien kennen. Die Altersspanne der Gasteltern streckte sich von „echt jung“ bis „doch schon älter“. Einige hatten selbst Kinder, andere lebten allein und verdienten sich so einfach etwas dazu.An diesem ersten Tag unserer Studienreise brachten uns unsere Lehrerinnen dann sogar noch dazu von „el Palo“ nach „Málaga“ zu laufen. Dabei muss man sich das so vorstellen, dass es damit anfing, dass wir uns einfach nur den Strand anschauen wollten. Trotzdem machte es dann sehr viel Spaß und wir hatten gleich einen ersten sehr guten Eindruck von der wunderschönen Stadt Málaga und dem dazugehörigen Strand.

Wir hatten „jeden“ Tag Unterricht, was aber nicht wirklich auffiel, da das Programm sehr abwechslungsreich und vielseitig war. Dieses war zwar nicht immer ganz stressfrei, aber man rennt doch gern, wenn man die Abfahrt des Katamarans nicht verpassen will. Mit Frau Gärtner, einer geborenen Malageña, hatten wir eine allwissende Reiseführerin dabei, die uns auch die verborgenen Schätze Málagas zeigte, wie zum Beispiel den Botanischen Garten. Diesen besuchten wir am 3. Tag unserer Reise und man kann nur sagen, dass es umwerfend war. Dies bezeugen auch die folgenden Bilder:

Wie erwähnt hatten wir jeden Tag in der Sprachschule Spanischunterricht, dieser war dabei sehr interessant gestaltet und unserem Niveau angepasst. So konnte jeder, egal ob er nun mit sehr guten oder ausreichenenden Kenntnissen in Spanisch zu dieser Reise gestartet war, etwas mitnehmen. Besonders cool war dabei, dass unsere Aktivitäten nach dem Unterricht, immer unserem Unterricht am Vormittag angepasst waren. So redeten wir morgens z.B. über die Kultur in „Málaga“ und nachmittags besuchten wir dann das „Pablo-Picasso-Museum“.

Eine der schönsten Aussichten auf Málaga hat man vom „Gibralfaro“. Allerdings muss man dafür ca. 15-20 Minuten einen sehr steilen Berg hochlaufen, der wohl das genaue Gegenteil von „lasst mal entspannt dort hochlaufen“ ist. Es gibt noch so viele erwähnenswerte Ereignisse während dieser Reise, ob es der Besuch einer spanischen Schule, die Reise zum Balkon Europas oder unsere Reise zu den weißen Dörfern „Nerja“ und „Frigiliana“ war.

Eines von vielen Highlights war unser „Abschlussfest“ einen Tag vor unserer Heimreise. So hatte unsere Sprachschule eine kleine Feier in einem Restaurant in „el Palo“ organisiert. Bei dieser durften wir dann nochmals die echte spanische Küche kennen lernen mit den verschiedensten Arten von Paella. Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurden dann einige Preise verliehen für diejenigen mit den meisten Spielpunkten. Im Sprachunterricht konnte man immer wieder in kleinen Spielen Punkte sammeln, ebenso wie bei einer „Schnitzeljagd“ in „Nerja“. Bei dieser mussten wir in Teams die Bewohner des Städtchens zu unterschiedlichen Themenbereichen befragen.

Nach diesem schönen gemeinsamen Abschied mit der Sprachschule verbrachten wir die Zeit am letzten Tag entweder in kleinen oder größeren Gruppen in „el Palo“ oder direkt in „Málaga“. Abends kamen wir dann nochmal alle zum Essen zusammen, dabei hatten wir nochmal einen sehr schönen Abend mit Frau Bolay und Frau Gärtner, nicht nur wegen der witzigen Anekdoten, die sie uns erzählten.

Am Ende dieses Berichts möchte ich ein großes Dankeschön an unsere wirklich großartigen Lehrerinnen Frau Bolay und Frau Gärtner aussprechen. Insgesamt muss man zudem betonen, dass die Sprachreise wirklich ein großartiges, lehrreiches, witziges und wiederholungswertes Erlebnis war. Toll, dass es, dank der engagierten Lehrerinnen, an der CHS eine solche Reise gibt.

geschrieben von Thorben Wurster