Auch zum Ende dieses Schuljahres gab es wieder viele erfolgreiche Schulabschlüsse.
Die Lehrerinnen Janine Müller, Martina Rösner, Christiane Kolbe und Sabine Brandt bei der Zeugnisübergabe in der FOF.
Zuerst haben die 21 staatlich geprüften Fachwirt*innen für Organisation und Führung mit dem Schwerpunkt Sozialwesen nach 2 Jahren berufsbegleitender Weiterbildung ihren Abschluss gemacht.
Der Oberkurs 2 wird vom Klassenlehrer Michael Brenner (links) mit einigen Preisen ins Berufspraktikum verabschiedet
Bei den Prüfungen in der Erzieher*innenausbildung haben 39 Absolvent*innen die klassische Ausbildung beendet und beginnen jetzt mit dem Berufspraktikum.
Die praxisintegrierte Ausbildung haben 41 Auszubildende beendet. Hier die Klasse PIA 3/2 mit den Klassenlehrer*innen Michael Daiss (links oben) und Eva Ruff (rechts oben)
Auch nach dem erfolgreiche Abschluss des Berufspraktikums können einige offene Stellen in den Kitas der Region besetzt werden.
Wir wünschen allen Absolvent*innen einen guten Start in den (neuen) Berufsalltag und viel Freude in der Zusammenarbeit mit den Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien.
„Alle sind willkommen“ so startete die Abschlussfeier der staatlich geprüften Erzieher*innen in der klassischen Ausbildung und der staatlich anerkannten Erzieher*innen in der PIA Ausbildung.
Die Unterkurse begrüßbbten die anwesenden Gäste und Lehrer*innen mit einer musikalischen Darbietung zum Thema Freiheit. Dies wurde von der Musikpädagogiklehrerin Frau Ostertag-Weller geleitet. Dieses Thema nahm auch der Schulleiter Herr Ulbrich in seiner Begrüßungsrede aubbbbbbf. Nun übernahmen die Schüler*innen der Abschlussklassen die Moderation. Sie erinnerten noch einmal an die Highlights der letzten 3 Jahre, darunter der Waldtag, die Studienfahrt und Einführungstage. Jede Klasse stellte dies durch einen Film, ein Musikstück oder einem kleinen Theaterstück vor.
Auch die Lehrer*innen stellten ihr schauspielerisches Talent zur Schau.
Durch die Klassenlehrer*innen, der Fachabteilungsleiterin Frau Brandt und dem Schulleiter Herrn Ulbrich erhielten 56 Schüler*innen ihr Zeugnis zur staatlich geprüften Erzieher*in. Diese machen sich nun auf den Weg ins einjährige Berufspraktikum, um dieses Jahr dann als staatlich anerkannte Erzieher*innen abzuschließen.
23 Auszubildende der Praxisintegrierten Ausbildung (PIA) erhielten ihr Zeugnis zur staatlich anerkannten Erzieher*in. Insgesamt erwarben 17 Schüler*innen zusätzlich die Fachhochschulreife. Feierlich überreichte der Schulleiter einige Belobigungen und Preise. Nach der Verabschiedung durch Frau Brandt und das Moderatorenteam rundete die Pia 2 mit einem Segenslied den Abend ab.
Die Seminartage waren für unsere Klasse eine intensive und bereichernde Zeit. Bereits bei der Ankunft spürte man die Vorfreude, und nach der organisatorischen Vorbereitung starteten wir mit ersten Aktivitäten, die nicht nur das gegenseitige Kennenlernen, sondern auch die Reflexion über unsere bisherigen Erfahrungen in der Praxis ermöglichten. In Gesprächen und Gruppenarbeiten konnten wir unsere Erlebnisse teilen und uns über Herausforderungen und Erfolge austauschen, was uns sowohl inhaltlich als auch persönlich vorangebracht hat.
Am 24. November 2022 unternahmen wir, die PiA-Abschlussklasse 3 BKSP 3/1, in Begleitung von Frau Rösner und Herrn Brenner einen Ausflug nach Leingarte in das Familienzentrum ,,Mühle’’. Zuvor haben wir bereits im Rahmen des Unterrichts im Handlungsfeld Zusammenarbeit gestalten und Qualität entwickeln thematisiert, was ein Familienzentrum überhaupt ist. Natürlich, mag der ein oder andere nun sagen, es liege doch auf der Hand, was ein Familienzentrum ist: ein Ort der Zusammenkunft für Familien. Aber das Familienzentrum hat eine weitaus umfassendere und bedeutendere Rolle, als allein ein Ort der Zusammenkunft zu sein. Doch genug der leeren Worte, veranschaulichen wir dies am Beispiel der ,,Mühle’’.
Zwei Jahre haben die Teilnehmerinnen der Fachschule für Organisation und Führung berufsbegleitend ihre Ausbildung zur Fachwirtin absolviert.
Das hat ihnen einiges abverlangt, Motivation und Durchhaltevermögen waren gefragt. Jetzt ist es fast geschafft. Kurz vor den Abschlussprüfungen nehmen die FOFlerinnen nochmal richtig Fahrt auf. In einer besonderen Teamaktion paddeln sie im Drachenboot auf dem Neckar.
„Wir sitzen alle im selben Boot“ ist hier wörtlich zu nehmen. Die Herausforderungen: Gemeinsam anpacken, das Boot zu Wasser lassen, einen gemeinsamen Rhythmus finden und mit kräftigen Paddelschlägen vorankommen.
Im Laufe der Ausbildung haben die Teilnehmerinnen so manche Team-Herausforderung gemeistert. So auch an diesem Nachmittag. Mit viel Spaß ziehen wir unsere Bahnen über den Fluss.
Herzlichen Dank an Elke und Uwe von der TSG Heilbronn.
Am Freitag, den 12.11.2021, besuchten wir, die Klasse 2BKSP2/2, den Laubfrosch Waldkindergarten in Heilbronn und erkundeten den Waldlehrpfad am Jägerhaus.
Pünktlich um 09:00 Uhr starteten wir einen Rundgang im Waldkindergarten mit der Einrichtungsleiterin Frau Bartsch. Beim Rundgang erläuterte sie uns das besondere Konzept des Waldkindergartens und beantwortete ausführlich unsere Fragen.
Frau Bartsch zeigte uns unterschiedliche Wald- und Funktionsbereiche, wie zum Beispiel die Matschküche, die Kampf Arena, das Schlammbad, den Morgenkreis und ein stilles Örtchen für die Laubfrösche.
Unsere Klasse war sehr angetan davon, wie ansprechend und kindgemäß die unterschiedlichen Bereiche errichtet und gestaltet wurden. Besonders faszinierend waren die Ruhe und die Struktur im Waldkindergarten.
Nach dem eindrücklichen Besuch im Waldkindergarten erkundeten wir den aufregenden, und an diesem Tag regnerischen Walderlebnispfad. Unsere Lehrer*in Frau Ivanovic und Herr Brenner stellten uns Aufgaben, die wir dort zu bewältigen hatten. So wissen wir jetzt, was es mit dem „Försterdreieck“ auf sich hat und wie viele Einwohner Heilbronn um das Jahr 1840 hatte. Zudem haben wir ausgiebig unsere Sprungkraft getestet, die Naturmurmelbahn ausprobiert und mit dem Waldxylophon Melodien komponiert.
Zum Abschluss haben wir gegrillt und den Tag mit einer Reflexionsrunde ausklingen lassen.
Somit endete ein erlebnisreicher und erfolgreicher Tag mit einem positiven Eindruck über die Waldpädagogik. Durch die verschiedenen Aktivitäten wurde die Klassengemeinschaft gestärkt.
Aufgrund der aktuellen Corona Situation kann die Informationsveranstaltung über die Erzieherausbildung die für Mittwoch, den 11. November 2020 geplant war leider nicht an unserer Schule in Präsenz stattfinden.
Um dennoch einen guten Einblick in die Erzieherausbildung zu ermöglichen und alle eventuell aufkommenden Fragen zu klären, haben viele Lehrer*innen und Schüler*innen der Sozialpädagogik gemeinsam an einem Strang gezogen und ein "Online-Alternativ-Programm" auf die Beine gestellt das sich sehen lässt :-)
Für alle anderen Ausbildungs- und Bildungswege (berufliches Gymnasium mit dem BTG, EG und SG, 1BKEE, 2BKH, 2BFH, Agrarabteilung, usw.) steht der Informationsnachmittag am Freitag 05.02. noch aus. Falls auch ihr Lust habt euch wie die Schüler*innen der Sozialpädagogik zu engagieren, freuen wir uns über eure Ideen. Wendet euch gerne hierfür an euren Abteilungsleiter (Heiko Schmitt, Eva-Maria Baumgartner, Andrea Heilmann) oder Lehrer.
Infoabend Erzieher ONLINE
Das folgende Video gibt einen Überblick über die Erzieherausbildung an der CHS:
Weitere Informationen:
Handlungsfelder, Highlights und mögliche Arbeitsfelder:
Von 17 bis 19 Uhr war am Mittwoch den 11. November eine Telefonhotline geschalten.
Anfragen können alternativ aber auch gerne immer zu den Öffnungszeiten über das Sekretariat unter 07131 928-220 bzw. jederzeit über eine Email an die Fachbereichsleiterin Sabine Brandt Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gestellt werden.
Bewerbung und Voraussetzungen
Voraussetzung für die Ausbildung ist der mittlere Bildungsabschluss. Mehr Informationen zur Ausbildung finden sich hier.
Am Freitag, 10. 12. kommt das Theater “Mobile Spiele” aus Karlsruhe an die Christiane-Herzog-Schule und spielt den “Zerbrochenen Krug” von Heinrich von Kleist, um 9:50 und 11:40. Die Theaterleute waren bereits mit ihren Inszenierungen zum “Steppenwolf” zwei mal an der CHS und einmal mit dem “Woyzeck”. Für die Abiturienten war es jeweils eine gute Vorbereitung auf die Sternchenthemen des Abis. Nach spannenden Aufführungen diskutierten die Schüler*innen über die Umsetzung der Stücke und die Botschaften, die bei ihnen angekommen sind. Die Karlsruher Theaterleute waren jeweils begeistert über die fachkundige Beteiligung und das Interesse in der pädagogischen Nachbereitung. Teilnehmen werden Schüler*innen aus 11. Klassen, aus der Sozialpädagogik und aus der Jahrgangsstufe.
Mit großer Vorfreude starteten wir am 30. Mai 2022 mit unseren Klassenlehrerinnen Carmen Tieke und Martina Rösner in unsere lang ersehnten drei Einführungstage ins „Kreuzle“, ein großes Ferienhaus mit liebevoll gepflegtem Garten in Wüstenrot.
Die Einführungstage dienen dem besseren Kennenlernen untereinander und der Festigung der Klassengemeinschaft, deshalb waren sie ursprünglich zu Beginn des Schuljahres geplant, mussten aber leider aufgrund der Coronaverordnungen verschoben werden. Über die drei Tage haben wir uns selbst versorgt und haben dies mit Abspül-, Tischdeck-, Kochdiensten etc. organisiert. Durch viel Zeit für Gespräche untereinander, aber auch von den Lehrerinnen gegebene Aufgaben, zum Beispiel zur Selbstreflexion über den bisherigen Lebensweg, konnten wir uns selbst und gegenseitig besser kennenlernen. Erlebnispädagogische Aufgaben, wie zum Beispiel als Gruppe auf einer Plane stehend die Plane zu wenden, ohne, dass jemand den Boden berührt, dürfen bei so einer Klassenfahrt natürlich auch nicht fehlen.
Bei einer der letzten Aufgaben sollten wir uns als Klasse auf ein Teammotto einigen und entschieden uns für den vom Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzis ganzheitlicher Pädagogik inspirierten Spruch: „Kopf, Herz, Hand und Wir!“, den wir als Plakat bei unserer Rückkehr in unserem Klassenzimmer an die Wand hängten. Dort dient er uns nun als Erinnerung an drei schöne Tage, an denen wir viel Neues lernen durften.
Bei einem feierlichen Abschiedsfest wurden 4 Klassen nach den erfolgreich bestandenen Prüfungen in die Praxis entlassen. Ein buntes Programm, von den Auszubildenden und den Lehrer:innen, vorallem Frau Ostertag-Weller mit der musikalischen Untermalung, gestaltet. Die Oberkurse beginnen im September ihr Berufspraktikum und die Pia Absolvent:innen starten als staatlich anerkannte Erzieher:innen in den Kitas.
Bei der Abschlussfeier an der Fachschule für Sozialpädagogik konnten 4 Klassen in die Praxis entlassen werden. Die einen sind bereits staatlich anerkannte Erzieher:innen bzw. Bachelor Professional im Sozialwesen, die anderen gehen ins einjährige Berufspraktikum. Mit 33 Preisen und 19 Belobigungen ein gelungener Abschluss. 23 Absolvent:innen haben durch Zusatzunterricht und Zusatzprüfungen auch noch die Fachhochschulreife erworben.
Der Oberkurs 1 bekommt die Zeugnisse von den Klassenlehrerinnen Larissa Grundmann, Ingrid Liebe-Gampper, dem Schulleiter Klaus Ulbrich und der Abteilungsleiterin Verena Kelly
Die Grenze ist der eigentliche Ort der Erkenntnis (Verfasser unbekannt)
Eine Vielzahl von Möglichkeiten, die eignen Grenzen zu erforschen und die eine oder andere zu überschreiten gab es für Erzieher*innen-Azubis der PIA1-Klassen 3BKSP1/1 und 1/2 bei unserer erlebnispädagogischen Studienfahrt in die Vogesen in Kooperation mit dem N.E.W. Institut in Freiburg.
Beim „Ausgesetzt werden“ mussten man auf eigene Faust den Weg zurück zum Haus finden, beim Fels- und Baumklettern waren Körperspannung, Mut und auch Vertrauen in die Sicherungspartner*in gefragt und eine Trekkingtour auf den Taubenklangfelsen forderte Kondition und Durchhaltevermögen.
In vielen Teamspielen und im Hüttenalltag wurde die Kooperationsfähigkeit auf die Probe gestellt. Umrahmt war das Ganze von wunderschönen Natur- und Gemeinschaftserlebnissen.
Hier ein paar Stimmen der Teilnehmer*innen:
„Eine faszinierende und wunderschöne Investition in Körper, Geist und Seele!“
„Super Luft, Macarons lecker, Berge wunderschön!“
„Das absolute Highlight war die Abseilaktion von 50 Meter Höhe am Felsen und der Sonnenaufgang um 5:20 UhrJ! Eine supertolle Woche, vielen Dank!“
„Tolle Erfahrung mit tollen Menschen – super fürs Wir-Gefühl!“
„Einblicke in ein Leben in der Natur sowie eine andere Ernährungsweise (bio, vegetarisch, vegan). Viele verschiedene Aktionen, die man sonst nicht erlebt wie Bergwandern und Bogenschießen.“
„Ein Leben ohne Internet und Handyempfang war auch ein Highlight.“
Die Klasse Pia 3/2 mit den Klassenlehrerinnen Margarete Glimschi und Theresa Münster am Ende der Studienfahrt - voller großartiger Eindrücke und Erlebnisse
Studienfahrt: schon das Wort weckt Assoziationen, lange Nächte und Busfahrten, viel Kaffee und Gelächter, an Grenzerfahrungen und Abenteuer denkt man zunächst noch nicht, stattdessen wird sorgenvoll der Zimmeraufteilung und dem bislang noch unbekannten Wochenprogramm entgegengeblickt. Doch dann ist er endlich da, der große Tag: Wir fahren auf Studienfahrt!
Nach der zweistündigen Busfahrt, taucht vor uns aus dem nebelverhangenen Schwarzwald unsere Unterkunft für die nächste Woche auf - traditionell und gemütlich, aber leider auch…ohne Netz! Die beiden PIA-Klassen (3BKSP3/1 und 3BKSP3/2) sollen hier unter dem Motto „Erlebnispädagogik“ neue Erfahrungen sammeln, ihre Grenzen austesten und als Team zusammenwachsen. In den kommenden Tagen erwarteten uns also die unterschiedlichsten Programmpunkte, von Bogenschießen bis Henna-Tattoos, von GPS-Wanderung bis Baumklettern. Es wurden Fackeln gebaut, Feuer gemacht und Spiele gespielt…
Obwohl ständiges Regenprasseln die gesamte Woche über unser Begleiter war, tat dies der guten Laune keinen Abbruch und es wurde freudig gemeinsam gespielt und vor allem: gekocht, was allerdings zu der Feststellung führte, dass man für fünfzig Personen utopische Mengen an Gewürzen benötigt. Außerdem erwartete uns am Donnerstagabend ein Dinner der ganz besonderen Art: mit verbundenen Augen wurde uns an diesem Tag das Essen serviert: Ein Blind Date mit einer Kürbissuppe könnte man sagen.
Und so plötzlich der Tag der Anreise kam, so schnell kam auch der Tag des Abschieds! Am Freitagmorgen wartete der Bus also darauf, uns wieder zurückzubringen und wir fuhren mit viel dreckiger Wäsche und neuen Erfahrungen im Gepäck wieder nach Hause!
Mareike Gooß
Eine überraschend gute Studienfahrt
Die Klasse Pia 3/1 mit den Klassenlehrer*innen Caroline Ulbert und Michael Brenner auf ihrem Waldsofa
Der Schwarzwald. Praktisch gleich um die Ecke, folglich im ersten Moment weniger interessant und vorfreudeerweckend wie angesagte Metropolen wie Hamburg oder auch Berlin. Ganz zu schweigen von der gelebten Kultur. Frische Luft, Ruhe und kein Netz. Kurz: ein perfekter Ort für ein Survivalcamp. Könnte man meinen.
Eine Studienfahrt. Eine Reise mit der (hoffentlich) bereits liebgewonnenen Klasse mit nicht allzu viel Spaß, denn: sie soll ja vor allem bildend sein. Hinzukommen in der Regel Mehrbettzimmer, die ab einem gewissen Alter eine echte Herausforderung stellen. Auch hier kurz: definitiv keine lustige und schöne Reise wie ein Pauschalurlaub mit All Inclusive. Könnte man meinen.
Die Kombination aus beidem löste folglich keine Luftsprünge vor Freude aus, konnte man sich auch gar nicht so richtig ausmalen, wie so eine erlebnispädagogische Fahrt aussehen würde. Auf den Geschmack von Erlebnispädagogik zu kommen schien in dem Moment allzu illusorisch zu sein.
Als wir gemeinsam mit der andere PiA-Abschlussklasse ankamen und uns ziemlich schnell ein schlechtes Wetter begrüßte, weinte nicht nur der Himmel, sondern auch viele von uns innerlich gleich auch. Doch die angespannte Stimmung legte sich sehr schnell als unsere Teamer vom N.E.W.-Institut Svenja, Timon, Ramona und Benni mit uns die absolut coolen Programmpunkte durchführten, wie Baumklettern, Bogenschießen, Hennatattoos oder auch Vertrauensspiele für die ganze Gruppe und vieles mehr. Für unsere Gruppe war besonders schön, dass wir gemeinsam im Wald ein Wohnzimmer mit Astsofa und Tisch errichten konnten und dann schließlich gemeinsam nachts mit unseren selbstgebauten Fackeln dorthin gewandert sind und unser Abschlussgespräch dort hatten. Entgegen aller Erwartungen war dies ein sehr bewegender Programmpunkt, der uns allen vor Augen führte, wie wohl wir uns miteinander und im Irgendwo-im-Nirgendwo gefühlt haben, waren wir doch längst ein Team geworden, in dem jeder, ich nenne es mal Individualist, mit allen Ecken und Kanten wertgeschätzt wird und gebraucht wird. Und wenn es bloß als seelische Unterstützung beim Versalzen der überdimensional großen Dal oder beim Verkosten des Zwiebelkuchens beim Blind-Candlelightdinner ist.
Auch wenn Schüler zumeist das nicht gerne zugeben: Frau Ulbert hatte definitiv recht. Ja, die Woche am Abrahamshof war toll und Erlebnispädagogik ist cool. Manchmal ist es eben doch ganz schön und erfrischend eine gewisse Zeit nach dem Motto “back to basic” zu verbringen.