Sammel- und Spendenaktion für Flüchtlinge aus der Ukraine

Sehr geehrte Lehrkräfte und Schüler der CHS,

wir wollen Sie/ euch auch hier auf unsere aktuell stattfindende Sammelaktion für die Ukrainischen Flüchtlinge aufmerksam zu machen. 

Wir sammeln in der ersten großen Pause (09:40-10 Uhr) vor E004 und C015 noch bis Ende der Woche (Freitag den 08.April 2022).

Spendenideen können Sie unserem Flyer im entnehmen.

Wir und auch vor allem die Hilfsbedürftigen würden sich über die Spenden freuen.

Peace out, eure SMV

Ein Zeichen für den Frieden an der CHS

Wir setzen ein Zeichen für mehr Solidarität und Menschlichkeit.

Peace out, euer SMV-Team

 

Redebeiträge

Franziska:

Der Anlass unserer heutigen Zusammenkunft ist traurig. Ich bin überwältigt von eurer Solidarität, die wir gemeinsam für diejenigen zeigen, deren Leben durch Krieg bedroht ist.

Ich denke, wir sind uns alle einig: Ein Krieg bildet niemals eine akzeptable Lösung. Im Krieg gibt es keine Gewinner, es gibt nur Verlierer.

Die 100 Milliarden Sondervermögen für die Bundeswehr werden nicht den Frieden bringen.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen… 100 Milliarden!! Diese Zahl hat 11 Nullen!! Dieses Geld  muss logischerweise irgendwo gekürzt werden, sehr wahrscheinlich auch in den Schulen, Kitas und Krankenhäuser.

Ich bin beeindruckt von der großen Hingabe der Ukrainer, mit der sie für den Erhalt der Ukraine kämpfen.

Außerdem beeindruckt mich mit welchem Mut die Russinnen und Russen viel Riskieren und gegen das Regime von Putin und seine „militärische Spezialoperation“ auf die Straße gehen. Der Einsatz für den Frieden erfordert großen Mut und Hingabe.

Mit unserer heutigen Zusammenkunft zeigen wir, dass wir hinter denen stehen, die sich für den Frieden einsetzen.

Frieden ist eines der größten Bedürfnisse der Menschen. Wir alle müssen uns dafür stark machen und eine klare Linie gegen gewaltsame Konflikte ziehen.

Wir sehen, wie kostbar der Friede ist, wenn wir sehen, dass Sekunden reichen, um alles zunichte zu machen, was jahrelange Arbeit erforderte.

 

Abdul:

Guten Morgen. Mein Name ist Abdul, ich gehe in die VAB-Klasse und ich komme aus Syrien.

Ich musste vor dem Krieg in meinem Land fliehen und habe vor 5 Jahren meine Heimat verlassen.

Meine Heimat und große Teile Syriens sind wegen des Krieges zerstört. Viele Menschen haben dort alles verloren, Familienmitglieder, ihre Wohnungen und alles, was sie sich in vielen Jahren aufgebaut haben.

Ich finde es sehr schlimme, dass in der Ukraine Krieg ist. Mich bedrückt die Situation sehr, da ich selbst Krieg erlebt habe.

Diese Erlebnisse prägen Menschen ein Leben lang. Jeder, der Krieg und Gewalt erlebt hat, wird es nicht vergessen.

Menschen werden getötet, Familien verlieren sich, alles ist kaputt und Menschen müssen sich auf die Flucht begeben.

Wir fragen uns, warum passiert das?

Darauf habe ich keine Antwort, aber ich kann sagen, dass ein Krieg niemals eine Lösung war und niemals eine Lösung sein wird.

Der Frieden ist das Höchste, was wir haben können. Wir wissen auch, dass ein wirklicher gerechter Friede unseren Einsatz braucht.

Mehr Rüstung und mehr Waffen haben noch nie zu einer friedlicheren Welt geführt.

Weder in Syrien noch in der Ukraine, noch sonst wo auf der Welt.

Allen vielen Dank, die zu dieser Kundgebung gegen den Krieg gekommen sind und ein Zeichen für die Solidarität mit der Ukraine setzen wollen.

Konzeptionstage an der Fachschule für Sozialpädagogik

Zweimal jährlich finden an der Fachschule für Sozialpädagogik Konzeptionstage statt. Hier tauschen sich die Lehrer*innen über die Arbeit aus, reflektieren und entwickeln Neues.

Dieses Jahr starteten die Tage mit der Fortbildung: „Gehirnsport trifft Schulunterricht“ mit der Referentin Heidrun Link (www.linkmoves.de). “Bewegung ist Dünger für das Gehirn” ist ein wunderbares Zitat von Prof. Dr. Gerald Hüther, das es auf den Punkt bringt. Über gezielte Bewegung und Übungen werden bestimmte Hirnareale angesprochen und dadurch wird bei jedem einzelnen Menschen Aufmerksamkeit und Konzentration gefördert.

In Theorie und Praxis stellte Heidrun Link viele Möglichkeiten vor, den Unterricht bewegt zu gestalten.  Das eigene Ausprobieren machte Lust auf die Umsetzung im Unterricht. So kann auch die Bedeutung von Bewegungsimpulsen für das Lernen vermittelt werden.

Nach diesem gelungenen Start in die Konzeptionstage wurde dann in Arbeitsgruppen an unterschiedlichen Themen zur Weiterentwicklung der Ausbildung gearbeitet. So wurden Ausbildungsinhalte konkretisiert, die Verzahnung von Theorie und Praxis wurde weiterentwickelt und die Abstimmung über die Ausgestaltung von ausbildungsbegleitenden Inhalten wurde getroffen. 

Insgesamt waren es auch dieses Mal intensive und gewinnbringende Konzeptionstage.

Der SBW 13er-Kurs auf Nachhaltigkeits-Kurs

Müllberge wachsen und CO2-Emissionen heizen das Klima weiter an…

Wie können wir diesen Entwicklungen im Alltag entgegenwirken?

Von November bis Februar 2022 waren die Schüler*Innen des Kurses Sondergebiete der Biowissenschaften (SBW) auf der Suche, nachhaltige Alternativen zu Gegenständen aus dem Alltag zu finden. Dabei wurden nicht nur Verpackungen in´s Visier genommen, sondern auch Gegenstände aus Küche sowie Bad bzgl. Umweltverträglichkeit getestet und bewertet.

 

1) Nachhaltigkeitstag in der Experimenta

Auf der Spur von „aus ALT mach‘ Neu“: Schreddern – Schmelzen – Formen von Altplastik.

 


Für Erstaunen sorgte auch ein Blick durch’s Mikroskop, unter welchem eine Portion gefiltertes Peeling lag:

 

 2) Besuch bei „liva unverpackt“ in Heilbronn

Während einer Führung mit Inhaber Patrick Wimmer (auf Gruppenfoto rechts außen) gab es eine Menge Einblicke „hinter die Kulissen“:  Wo findet man das Mindesthaltbarkeitsdatum? Wie sind die Großgebinde verpackt? Was passiert mit Lebensmittelresten? Wie nachhaltig sind Pfandgläser? ... Danach hieß es natürlich auszuprobieren, wie ein „unverpackt-Einkauf“ geht.

 

 3) Posterausstellung

Wie viel CO2 spart es tatsächlich ein, wenn ich mit einer Holzzahnbürste Zähne putze oder Frischhaltefolie durch Bienenwachstücher in der Küche ersetze? … und, muss ich mit Nachteilen rechnen?

Welche Alternativen (s. Postertitel unten) tatsächlich sinnvoll sein könnten, haben Alexandra, Felix, Janina, Jasmin, Julia, Katharina, Mara, Ruslan, Tim und Vincent gründlich recherchiert und auf Info-Postern zusammengestellt.
Sie hängen nun im Schulhaus aus und laden zum Nachdenken und Erproben ein.